Petermännchen – Giftige Sandbewohner
Petermännchen (Familie Trachinidae) sind neun Arten länglicher Fische, die bis zu 37 cm groß werden. Sie sind meist bräunlich gefärbt und berüchtigt für ihre giftigen Stacheln auf der ersten Rückenflosse und den Kiemendeckeln. Tagsüber vergraben sie sich im Sand, wobei nur die Augen sichtbar bleiben, um vorbeiziehende Beute wie Garnelen oder kleine Fische zu überraschen. Im Gegensatz zu den meisten Knochenfischen besitzen Petermännchen keine Schwimmblase, weshalb sie sofort absinken, wenn sie nicht aktiv schwimmen. Mit Ausnahme von T. cornutus im südöstlichen Pazifik kommen alle Arten im östlichen Atlantik und im Mittelmeer vor.